Persönliches

 

„Die wertvollste Investition überhaupt, ist die in die Menschen“

(Jean-Jacques Rousseau, franz. Philosoph 1712-1778)

 

 

Mit 14 Jahren wurde ich von meinem Vater aus meinem Nest in Eisenerz geschubst und in die Hotelfachschule nach Bad Gleichenberg geschickt. Mein Hauptschuldirektor sagte damals meinem Vater er müsse für mich unbedingt in eine Ausbildung im Tourismus investieren, da ich schon in dieser Zeit ein offenes, aufgewecktes Wesen hatte und gerne auf Menschen zuging.

 

Nein, ich freute mich nicht von zu Hause weg zu müssen - heute aber bin ich ihm sehr dankbar, dass er mir diese Ausbildung ermöglichte.

 

In der Hotelfachschule lernte ich viel Fachliches aber auch eine Menge Wesentliches, wie respektvoller Umgang mit Menschen und gutes Auftreten.

 

Nach dem positiven Abschluss der Hotelfachschule ging es Schlag auf Schlag.

Fast wie in der Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, nur mein Weg war der vom Zimmermädchen im Praktikum bis hin zur „Frau Direktor“.

 

Bis ich aber dort war, durfte ich fast alle Stationen in unterschiedlichen Hotelbetrieben bekleiden. Auch dafür bin ich heute sehr dankbar, hätte ich doch sonst in den vergangenen Jahren an der Spitze des Organigramms  oft das Verständnis und den ehrlichen Zugang für Mitarbeiter und deren „Themen*“ in den verschiedenen Abteilungen nicht gehabt. Meinen genauen Werdegang können Sie ebenfalls auf dieser Homepage finden.

 

1995 war es dann soweit, dass einem „Gast“ und meinem späteren Vorgesetzten meine Freude an der Arbeit und mein Engagement auffiel und er bot mir kurzerhand an, ein kleines Hotel mit 13 Zimmer zu eröffnen und zu leiten. Die Freude war groß, der Respekt vor dieser Aufgabe aber noch größer. Aus diesem kleinen Hotel wurde durch viel Fleiß, Tatkraft und gemeinsame Visionen das heutige Hotel Novapark Graz ***S (135 Zimmer, 20 Seminarräume, 3.500m² Spa, etc.).

 

In diesen Jahren durfte ich meinen Ehrgeiz ausleben, konnte meinen Horizont erweitern, durfte auch ein paar Mal auf die Nase fallen, viel Bauchhirn einsetzen, liebenswerte Menschen kennenlernen, blindes Vertrauen genießen und vieles mehr.

 

Ich hätte mir in dieser Zeit wohl einiges an zusätzlicher Arbeit, unnötigen Kosten und vor allem wertvoller Zeit und Nerven erspart - hätte ich einen „plan b“ fragen können wie manche Dinge funktionieren.

 

Anfang 2012 wurde mir klar, dass es nach über 16 Jahren Zeit für eine persönliche Veränderung war und so beendete ich, in gutem Einvernehmen, im März 2012 die Aufgabe der Hotelleitung und legte das Hotel in neue Hände.

 

Den Rest des Jahres verbrachte ich mit Lernen und damit, mich auf die Selbständigkeit vorzubereiten.

 

All das erarbeitete Wissen und die vielen Erfahrungen möchte ich nun an Sie weitergeben. Ich bin überzeugt es ist einiges für Sie dabei.

 

Abschließend möchte ich noch hervorheben, dass ich Sie verstehe, denn ich bin eine von Ihnen und wenn Sie möchten, bin ich gerne für Sie da.

 

Tina Stöckl (vormals Bauer)

 

* So gut ich kann ersetze ich das Wort Probleme in meinem Leben durch das Wort Themen, denn es ist für viele Menschen angenehmer „Themen zu behandeln“ als  „in Problemen“ zu reden.